Tradition geht immer einher mit einer Geschichte

Weingut Nägelsförst hat einen neuen Besitzer. Ein guter Anlass, die Geschichte zu erzählen... 


Bereits 1268 erkannten die Zisterzienserinnen der Abtei Lichtenthal die Perfektion von Lage und Klima zur Herstellung hochwertiger Weine auf den Hügeln rund um Nägelsförst.

 

Sie pflanzten auf dem Klosterbergfelsen erstmals Pinot Noir-Reben an, die sie aus dem Mutterkloster aus Cîteaux bei Beaune (Burgund) mitgebracht hatten. Mit dieser Erstpflanzung war der Grundstein für den Weinbau in der Region gesetzt und Weingut Nägelsförst wurde Vorreiter.

 

Im Zuge der Grenzveränderungen Europas durch Napoleon I., ging das Weingut Nägelsförst im Jahre 1804 in das Eigentum des Markgrafen von Baden über. Er schätzte und liebte die Gutsweine sehr und besuchte Nägelsförst wegen seiner einzigartigen Lage regelmäßig. 

 

Im Jahre 1864 verkaufte die markgräfliche Hofverwaltung Gut Nägelsförst an Rudolf von Koch, der im Jahr 1870 in Berlin die Deutsche Bank gründete.

 

Mitte 1993 erwarb Reinhard J. Strickler Weingut Nägelsförst und führte es zu seiner heutigen Größe von ca. 36 ha.

 

Der Name leitet sich übrigens von einem Forstbetrieb ab, der zum Gut gehörte und für den ein Förster namens Nägele verantwortlich war.

 

Heute ist Nägelsförst in süddeutscher Hand. Es wird von einer Unternehmerfamilie aus dem bayerischen Mittelfranken bewirtschaftet, die das Potential des Weinguts erkannt hat und nutzen möchte. Sie hat sich hohe Ziele gesteckt und wird dem traditionsreichen Anwesen neue Perspektiven eröffnen.

 

Seien Sie gespannt, dem Traditionsweingut steht eine glänzende Zukunft bevor! 

Spitzen-Hänge rund um Weingut Nägelsförst sind die Basis für qualitativ hochwertige Weine
Weingut Nägelsförst ist Traditionsweingut und Hersteller hochwertigster Weine
Hoch über Baden-Baden liegt das Weingut Nägelsförst, umringt von sonnenverwöhnten Spitzen-Terroirs